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Inferno-Rennen 19. - 25. Januar 2009

 

Dieses Jahr soger mit einem Start in der Kinderklasse!
Oh yeah...


Montag, 19.1.2009 Mit Honda-HRV und Sprung in der Scheibe bewaffnet geht's mit dem ersten Athleten (das tönt besser) auf nach Bern zu Athlet 2 (das ist nicht wertend gemeint). Nachdem der Athlet 2 auch wach und bereit war, düsten wir ab nach Interlaken, wo Athlet 2 endlich zu seinem Frühstück kam. In Lauterbrunnen holten wir schnell alle Startnummern und Unterlagen ab (noch lange bevor das Rennbüro schloss, oder nicht?). In Mürren angekommen wurde das Chalet Erika bezogen. Wie jedes Jahr hatte wir die grosse Wohnung im 2. Stock mit 4-5 Betten je nach Lust und Laune, und die Kellerstube mit weiteren 2 Betten zur Verfügung. Nachmittag war wegen schlechtem Wetter nicht Skifahren sondern Kömmerlen und Baden angesagt. Im Whirlpool die Fusseln rausblasen zulassen, während es Draussen schneit ist übrigens der absolute Hammer! Am Abend liessen wir uns im Stägerstübli verwöhnen. (Das ist ein Restaurant...)

Dienstag, 20.1.2009 Dienstag Morgen war das Wetter in Mürren schlecht, aber auf der Piste war es super mit ca. 20 cm Pulverschnee. Nach Frühstück mit Rösti, Speck, Ei und Café ging's ab auf die Piste. Wir genossen die Superverhältnisse im Wissen, dass der Rest der Welt Schlechtwetter hatte. Am Mittag fuhr ich nach Bern für die Beerdigung von Caro's Grossmutter, kam dann mit Athlet 3 (Das ist der mit dem neuen Plastikvelo) am Abend wieder nach Mürren. Unterwegs mussten wir noch schnell beim Stöckli vorbei, da der heimlifeisse nicht nur Langlauf trainierte und ein Renndress organisierte, sondern auch noch lange Ski gemietet hatte. Aber offensichtlich ist es mit einem schnellen Ski nicht getan, sondern seine Skischuhe sind fragwürdig, und das flach auflegen des Skies wird uns empfohlen, anstelle von teurem Wachs. In der Zwischenzeit gönnte sich Athlet 2 eine Massage mit Satpremo, einem deutschen Masseur, der Athlet 2 den Triggerpunkt massierte. Z’nacht gab's bei Tham, dem Asiaten in Mürren, während es Draussen schneite wie verrückt?!

Mittwoch, 21.1.2009 Tagwache 06:30, wohl kaum, aber doch früh genug... Als erstes sofort die Küche mit Rösti- Dampf befüllen, dann im Nebel die feinen Eier, den Speck, Fruchtsaft und Café geniessen. So muss ein Frühstück aussehen! Das Wetter: was soll ich sagen, ich hatte ja schon die superlativen am Dienstagmorgen aufgebraucht.... Aber Mittwoch war meilenweit besser :-) Ich schätze Mal 40 cm Neuschnee am Birg mmmmmmmhhhhhhhhhhh. Leider waren die Pisten nicht präpariert ;-) Das lästige auf der Piste rumstehen und nicht wissen wohin gab's nicht. Mit dem Lift Riggli ging's zum Birg, von da dem ersten Weg entlang, und dann rechts den unberührten Hang runter. Bei jeder Fahrt gings 4-5m weiter vorne runter, nur um Jedem einen jungfräulichen Hang zu garantieren. Am späteren Nachmittag kehrten wir in's Chalet Erika zurück, da Athlet 4 eingetroffen war, und der Langlauf auf 17:00 angesetzt war. Die Kamelbuckel in Mürren, die auf der Langlaufpiste zur Zuschauerbelustigung aufgebaut werden, sehen übrigens jedes Jahr höher aus. Ausgerüstet mit Skatingutensilien (das soll ja nicht immer so sein) machten wir uns auf zum Start. Schnell die Startnummer abholen, etwas Warmlaufen, und dann ab auf die 3 Runden rund um Mürren. Die Länge des Rennens schmolz von anfänglichen 9 km auf 6 und schliesslich auf 4 km. Das Wetter machte mit und die Zuschauer auch. Als alle 3 Athleten im Ziel waren, gingen wir zurück zum Chalet Erika, da um diese Zeit das Sportzentrum leider bereits geschlossen ist. Das heisst kein Whirlpool und keine Dusche. Sieger im internen SC-Walhalla-Kombinations-Kampf war im Langlauf Athlet 3, mit fast 2 Minuten Vorsprung! Am Abend assen wir im Blumental ein Fitnessteller (ja, ihr habt richtig gelesen) und liessen den Abend im Chalet Erika zu Ende gehen. Athlet 5 erkundigte sich noch am Abend nach Waschmaschine und Werkzeug und erklärte dann er komme Morgen wenn die Skisocken gewaschen seien... Übrigens ist es genau dieser Athlet, der extra für das Inferno Skischuhe gekauft und 2 Paar Skier gemietet hat. Das nenn ich voller Einsatz! An diesem Abend wurde auch der Begriff i-Scheisse geboren, da es scheinbar Leute auf diesem Planeten gibt, die noch kein Iphone haben :-)

Donnerstag, 22.1. 2009 Start in den Tag mit unserem Standardfrühstück. (Das Fett und die Kohlenhydraten müssten eigentlich jeweils bis nächste Woche reichen) Die Startreihenfolge war bereits am Vorabend klar, nur die Startzeiten nicht. Aber wir waren ab 10:00 vor Ort (Winteregg) und konnten uns die Strecke ansehen und waren alle rechtzeitig wieder am Start. Alle kamen ohne Sturz in's Ziel, sogar der sturzerpropte Athlet 4! Im Riesenslalom siegte der Athlet 1 mit einem riesengrossen Vorsprung von 6 Hundertstelsekunden :-). Im Winteregg assen und tranken wir gesunde Sachen wie unreife Tomaten in den Cheeseburger und komische Café's mit Stofftüfeli :-) Athlet 5 gesellte sich auch noch zu uns im Winteregg und so blieben wir etwas hängen. Später aber waren wir auch auf dem Schilthorn und in der Schilthornhütte, bei Chrigu Linder. Ein weiterer Höhenpunkt des Tages war der Besuch des Sportzentrums, ihr erinnert euch, dass teilweise seit Dienstag nicht gebadet wurde. So ein Whirlpool sollte Jeder Zuhause haben! In der Zwischenzeit sind auch Athlet 6, 7 und 8 eingetruddelt. Zum Z’nacht gönnten wir uns, als echte Schweizer, ein Fondue, dass eher etwas für Holländer wäre, aber mit viel Pfeffer und extra Kirsch geht's. Am Abend gehen wir erstmals in den legendären Bliemlichäller. Unser Oberkellner erklärt uns, dass der Billiardtisch defekt sei, aber Morgen wieder funktioniert. Wir duellieren uns also mit Töggele und blöden Sprüchen, unsere Lieblingsbeschäftigung. Leider kann ein Athlet aus beruflich Gründen nicht kommen, dafür wird der Freerider einspringen :-) Der arme Kerl wird nächstes Jahr verdammt weit vorne starten müssen...

Freitag, 23.1.2009 Was denken Sie was es zum Frühstück gab? Ja, klar das volle Programm. Nur ist der SC- Walhalla jetzt auf 8 Athleten angewachsen, und das Schicht-Frühstückessen wird schwieriger. Heute ist schliesslich Rennfreier Tag und das Wetter ist.......ja Athlet 3 es Regnet! Die ganze Woche über erklärte unser jüngster, dass am Freitag Regen die Fahrt bis nach Lauterbrunnen verunmöglichen wird. Er imprägniert als einziger sogar seine komische Schöffel-Jacke mit einer ganz speziellen Nano-Scheisse. Wir fahren mehr oder weniger alle ein wenig im Regen rum und absolvieren sogar die Passage Winteregg nach Lauterbrunnen 2 Mal! Sehr zur Freude von Athlet 4, der ganz gerne Mal mit Abfahrtsski durch Lauterbrunnen-City läuft :-) Dann bleiben wir wieder einmal irgendwie im Winteregg hängen, bis sogar Athlet 5 eintrudelt und wir komische Sachen anstellen mit den Tüfeli (Siehe Fotoalbum). Toppen kann man die 2 Fahrten nur noch mit lange machen bis sogar der Sessellift nicht mehr läuft. Drum fahren wir mit der Eisenbahn nach Mürren. Auf diese Weise muss man auch keine Angst haben, dass man zum Chalet Erika fahren kann; es steht laufen an. Beim ablaufen der Langlaufstrecke bekommen einige ganz harte Athleten eine Lust zum weiteren Regenskifahren, also nochmals ab auf den Allmendhubel. Da steht komischerweise ein Starthäuschen; was soll das da? Ach ja, Nano heisst übrigens nicht besonders dicht, sondern vielleicht "besser verteilte Feuchtigkeit". Dann gehen wir uns zum ersten Mal an diesem Tag extra nass machen: im Wihrlpool. Im Stägerstübli essen wir fein und gehen dann in den Bliemlichäller: aber natürlich ist der Billardtisch nicht repariert! Das lassen wir uns nicht bieten und boykottieren diesen. Also gehen wir in die Bar des Hotel Regina und Töggelen noch ein Wenig.

Samstag, 24.1.2009 Ab 06:00 wird offiziell die Streckenbeschreibung freigegeben: Allmendhubel - Lauterbrunnen. Na, seht ihr Athlet 3 und 4! Ich sagte ja immer es geht bis Lauterbrunnen! Der Start in den Tag beginnt wieder mit Rösti etc. und einer Wachsorgie im Skikeller, im Kellerhals und auf der Treppe. Einige Langschläfer empfinden dies als Nachtruhestörung. Die Wachsfrage hatte übrigens Athlet 4 so definiert: "ich habe nur roten, also wird rot gewachst!". Das befolgen auch alle, wenn vielleicht nicht aus dem gleichen Grund. Langsam aber sicher werden alle nervös und die ersten machen sich um 11:00 auf zum Start auf den Allmendhubel. Da werden noch fleissig Bindung zu geschraubt. Der Kollege Chrigu Linder ist ebenfalls am Start und verpasst diesen nur durch mich, da er permanent am "schnurren" ist. Unser jüngster wollte sich übrigens schon einige Meter nach dem Start hinlegen, konnte aber schlimmeres verhindern (war er bereits da soooo schnell?). Die Strecke ist gut präpariert und es brennt in den Oberschenkeln schon im Winteregg. Da geht's aber noch dem ganzen Holzerweg entlang bis Lauterbrunnen... Es soll sogar Athleten gegeben haben, die dem Gerhard oder wie hiess der nur nachgefahren und nicht überholt sind wegen dem schönen Arsch??!! Im Ziel warten wir teilweise aufeinander, halt solange man Geld im Rennkombi hat für Bier. Dann geht's mit Postauto und Schilthornbahn zurück ins Chalet Erika, wo irgendwie Niemand mehr Skifahren will?? in der Zwischenzeit ist auch der interne Sieger klar: Athlet 3 hat sowohl bei der Abfahrt wie auch in der Kombination gesiegt und darf die 2 wunderschöne Pokale nach Hause nehmen! Wir essen gemütlich Brot, Schinken und Käse, bis ein paar endlich sagen: "so, jetzt gehen wir!" Also gehen wir ca. 15:30 nochmals auf die Ski?? Es reicht für 2 Bergfahrten auf dem Schiltgrat. Im Schiltgrathüsi nehmen wir noch schnell ein feines Café und Athlet 5 erkundigt sich nach den Jagdrevieren am Abend :-) Nach Mani-, Pedi- und sonstige cure sind wir bereit für Abendessen. Dem Hunger wird im Bluemental entgegengewirkt, wo die Bedienung immer wieder spassig ist: "wosch du Salat?" Nach der nochkomplizierteren Abrechnung gehen wir in die Turnhalle wo die Hölle los ist... Es gibt massig Getränke die teilweise alkoholisch sind... Athlet 5 nimmt noch schnell die Fährte des Fräulein-Schiltgrathüsi auf, verliert aber im entscheidenen Augenblick die Übersicht. Ab 2 Uhr sind nur noch die 2 letzten da und erst gegen 6 Uhr kommen auch diese Jungs endlich besoffen Nachhause.

Sonntag, 25.1.2009 Es ist etwas später am Morgen, relativ viel später, als die Leichen rauskommen. Das reichhaltige Frühstück ist nicht für jeden Magen optimal. Es wird also aufgegessen, geputzt, da wir um 12:00 raus müssen, um dann ein letztes Mal ab auf die Piste. Das Gondelfahren scheint einem Magen gar nicht zu behagen. Das Skifahren ist aber wunderschön, nur einer scheint da andere Meinung zu sein, und sonnt sich mit Skibrille bewaffnet im Liegestuhl. Wir brettern die schönen Schneehängen herunter, teilweise mit spektakulären Saltos. Am späten Nachmittag werden die ersten Mägen mit Mittagessen provoziert (meist Suppe), einzelne Mägen dürfen bereits wieder mit feinen Cafés beglückt werden, und natürlich ist Chrigu Linder auch in der Schilthornhütte. Die Kraft lässt langsam nach und wir fahren ins Tal zum Chalet Erika. Da werden Gepäck (und es hat nicht zu wenig!!) und Ski zur Schilthornbahn gebuckelt wie blöd.. In Lauterbrunnen werden die Leute und die Gepäckstücke auf Fahrzeuge aufgeteilt und ab geht's nach Hause. So viele Fahrzeuge wie dieses Jahr hatten wir noch nie: 6 Personen und 5 Fahrzeuge!!!

Fazit: es fägt jedes Jahr wider☺





Und jetzt noch die Resultate:


Langlauf

Mittwoch, 21. Januar 2009. Im Dorf Mürren.
Start um 17:00 Uhr. 3 Runden mitten durch Mürren (ca. 4km)
Temparatur: ca. -2 °C
plan_langlauf
Rangliste

(125 klassiert in Senioren I, Bestzeit: 11:26.6
115 klassiert in der Hauptklasse, Bestzeit: 12:33.7 )

Startnr.
Rang
Kategorie
Name
Zeit
Kombinationspunkte
126
72.
HK
Leuzi
17:11.5
301.40
156
73.
S1
Chrigu
19:00.4
396.56
199
88.
S1
Steffu
20:18.4
464.72


Riesenslalom

Donnerstag, 22. Januar 2009. Start: Winteregg, Ziel: Winteregg.
Start um 10:00 Uhr. Wetter: schön bei ca. -3 °C

Rangliste
(124 klassiert in Senioren I, Bestzeit: 1:00.12
113 klassiert in der Hauptklasse, Bestzeit: 0:59.37 )

Startnr.
Rang
Kategorie
Name
Zeit
Kombinationspunkte
143
83.
S1
Chrigu
1:15.33
209.68
181
102.
S1
Steffu
1:20.92
283.12
229
81.
HK
Leuzi
1:15.39
210.47

Abfahrt

(Samstag, 24.Januar 2009. Start: Allmendhubel ca. 1907m,
Ziel: Lauterbrunnen ca. 800m. Wetter: nicht schlecht, teilweise etwas "blind"

Startnr.
Klasse
Rang S1
(von 655)
Rang HK
(von 514)
Rang Total
(von 1591)
Name
Zeit
Komb.punkte
Teufel
753
HK
-
190.
410.
Leuzi
12:28.26
231.54
Silber
707
S1
308.
-
702.
Chrigu
13:23.38
340.68
Silber
882
S1
341.
-
764.
Steffu
13:35.00
363.68
Silber
1175
S1
360.
-
799.
Simu / Hofi
13:44.84
-
Silber
1037
S1
434.
-
979.
Thömu
14:32.76
-
Bronze
1025
S1
501.
-
1120.
Peve
15:17.60
-
Bronze
1601
S1
599.
-
1408.
Ronnie
17:32.09
-
-
1379
S1
640.
-
1528.
Hansjuck
20:00.01
-
-

Kombination
(Langlauf - Riesenslalom - Abfahrt)


Rangliste
(109 klassiert in HK, beste Punkte: 100.4
118 klassiert in S1, besten Punkte: 136.21 )

Rang
Name
LL Punkte
RS Punkte
AF Punkte
Total
60.
Leuzi
301.40
210.47
231.54
743.41
82.
Chrigu
396.56
209.68
340.68
946.92
93.
Steffu
464.72
283.12
363.68
1111.52

Teamwertung Abfahrt

SC-Walhalla 97. (von 151 klassierten Teams)


Teamwertung Inferno Super-Kombination

SC-Walhalla 36. (von 46 klassierten Teams)

 

detaillierte Ranglisten

www.datasport.ch


Hier noch eine Kamerafahrt vom Läufer 752 auf.
Darin zusehen ist wie er seinen Vordermann aufholt (751) und kurz darauf unser "best of all"-Leuzi (753) wie er 2 rechts überholt.
Danach fuhr er lange direkt hinter unserem Mann, der manchmal kurz am oberen Bildrand zu sehen ist.

Teil 1:

Teil 1

Teil 2:

Teil 2

 

Und noch die Google-Tracks des
Riesenslalom und der Abfahrt.

Merci Leuzi!



 
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