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Inferno-Rennen 18. - 24. Januar 2010

Ruth & Nitle hielten uns auf trab!
Das war geil...

Montag, 18.1.2010 Der Leuzinator holt 3 Paar Ski, 2 Paar Skischuhe, 2 Paar Stöcke und jede Menge andere Sachen in Blackburry-City ab; merci. Abfahrt nach Heimberg, zum Stoeckli. Leider ist der gewünschte und reservierte Super-G Ski nicht da?! Nach langem Suchen scheint ein kürzerer Super-G Ski die Skinot lindern zukönnen. Dann der nächste Schock: neu kostet die Miete nicht einmalig 80.-, sondern pro Tag. Das ergäbe die stolze Summe von 640.-! Nach langer Diskussion mit dem Filialleiter kann der Mietpreis auf 160.- gedrückt werden. Unter anderem mit der Begründung dass sowieso Niemand freiwillig mit den langen Ski fahren würde, sondern diese explizit für das Rennen und evt. davor für einen Einfahrtag benutzt würden. Das geplante Treffen mit Simu in Lauterbrunnen beim Rennbüro fällt auch ins Wasser, da er etwas spät dran ist. Wir holen trotzdem die ganzen Unterlagen, Startnummern, Transponder und Unterlagen bei den gutgelaunten Damen ab. Kurze Zeit später haben wir das wenige Material transportiert und das Chalet Erika bezogen. Den Nachmittag verbringen wir bei wunderschönem Wetter auf der Piste, wo wir später auch Simu und Ruth* treffen. Noch bevor wir uns ins Whirlpool stürzen können bemerkt unser Simu dass er die Badehosen vergessen hat. Zum Glück hat der Sportladen im Sportzentrum solche im Angebot, leider aber nur Kindergrössen. Stolz dass er locker reinpasst, kauft er sich ein Badehose der Grösse 164. Nach dem sprudeln und dem kurzen Bier im Sportzentrum gehen wir Richtung Edelweiss. Doch leider hat dieses Restaurant Ruhetag. Bei Tham bekommen wir dann doch etwas gegen unseren Hunger, doch so richtig schmecken tut’s nicht allen: Der Leuzinator bekommt das Chili seines Lebens und spürt bald keinen Unterschied mehr zwischen Poulet und Reis, so stark brennt das Chili „ mittelscharf“. Tham und seine Frau entschuldigen sich mehrmals, bringen Kokoswasser als „Heilmittel“ gegen den brennenden Mund und zum Schluss noch jedem eine kleine Toblerone.

Dienstag, 19.1.2010 Nach einem ausgedehnten Zmorgen, merci Ruth*, geht’s ab auf die Piste. Auch an diesem Tag ist das Wetter top: unten weiss, oben blau! Übrigens ist Simu schon den zweiten Tag freiwillig mit dem langen Super-G Ski unterwegs. (Hatte der Leuzinator nicht beim Stoeckli in der anderen Richtung argumentiert?) Am späteren Nachmittag dann „the same procedure as everyday“: Sprudelbad und Bier im Sportzentrum. (Warum wird eigentlich ausgerechnet in einem Sportzentrum Bier ausgeschenkt? Was soll’s, uns gefällts) Für das Abendessen besuchen wir das Stägerstübli, da erstaunlicherweise das Edelweiss auch Heute Ruhetag hat?! Im Stägerstübli hingegen gefällts Simu besonders gut, da hier die Rösti frisch hergestellt wird und man im Blick über das Leben des liebestollen Max informiert wird. Der Abend wird abgerundet mit einem Besuch im Blüemlichäller, auch „Loch“ genannt.

Mittwoch, 20.1.2010 Nach einem kurzen Einkauf im Coop (Simu bekommt ein Blick um auf dem laufenden zu sein im Falle des liebestollen Max und Ruth* bekommt Marzipan-Rüebli um die Sehkraft der Auge zu stärken) wird wiederum grosszügig gefrühstückt. Leider musste Ruth* wiederum nach Hause und lernen. Wir 3 machten bei bestem Wetter die Pisten und Sonnenterassen, zum Beispiel das Schiltgrathüsi, unsicher. Am späteren Nachmittag kam langsam Rennfeeling auf: der Langlauf stand an. Im Chalet-Erika gab’s eine kleine Modeschau mit dem Thema weniger ist manchmal mehr und ein Livestream „The murrigan show“ wurde gestartet. Inzwischen traf auch Steffu ein. Er als Kombiathlet gemeldet, jedoch verletzt und daher nicht unter den aktiven Langläufern, feuerte uns kräftig an; merci! Simu hatte logistische Probleme mit seiner geliehenen Langlaufausrüstung, und benutzte daher Chrigus Topmaterial, welches er mit Reibwachs noch pimpte. Er war auch der einzige, der bei Schneefall Langlaufen musste. Übrigens sein einziges Ziel: Anita Weyermann schlagen, die als letzte startete. Dies gelingt nicht ganz, aber „...appi hät se de grad überholt...“. Leuzinator zeigt uns eindrücklich seine Stärke als Langläufer und übernimmt im internen Kampf um die Kombination die Führung! An diesem Abend gelingt es uns endlich im Edelweiss eine Pizza zu essen, die übrigens sehr gut ist. Nach etwas Grappa können die meisten dann tief und gesund schlafen...

Donnerstag, 21.1.2010 Einkauf, Zmorge, verpassen der Besichtigung der Riesenslalomstrecke, so fängt der Donnerstag an J Nur Steffu nutzt die Gunst des Tages und macht das Schilthorn inkl. Pulverschnee unsicher. Derweilen wir Rennläufer den Riesenslalom während dem Rennen besichtigen. In der Zwischenzeit ist auch Juck angereist. Zusammen mit Steffu besucht er uns während dem Riesenslalom. Auch in dieser Disziplin ist es das erklärte Ziel von Simu Anita Weyermann zu schlagen und dies gelingt ihm zum Glück. Ich glaube aber kaum, dass dies wegen den Schwanzschnüren ist... Der Leuzinator ist auch im Riesenslalom nicht zu schlagen, zumindest von SC-Walhalla-Brüdern nicht. Danach trinken wir etwas vor der Schilthornhütte und geniessen die herrliche Aussicht und das wunderbare Wetter. Einzelne Leute essen sogar mit aufgesetztem Helm und Skibrille... Nach erneutem Skifahren; ja das machen wir manchmal auch; landen wir im Winteregg. Hier gibt’s feine Inferno-Kaffee mit den lustigen roten Stoffteufel. Auch der Hotdog- Anhänger wird getestet. Wir fahren dann wieder ins Chalet-Erika, satteln unsere Taucheruensilien und gehen in unser geliebtes Sprudelbad. Es hat erstaunlich wenig Besucher, und so kommt es dass plötzlich nur noch der SC-Walhalla im Bad sitzt. Übrigens ist uns Heute noch nicht klar warum das grosse Bad kalt ist und nur das kleine schön warm, tja. Zum Znacht gehen wir ins Jägerstübli und sitzen neben einem Tisch an dem heftig über Simu’s Bruder diskutiert wird. Nach einem kurzen Besuch im Loch landen wir wieder im Chalet-Erika.

Freitag, 22.1.2010 Morgenessen wie immer: Hühnerembryos (Heute niedergegart), gescheibelte Ringelschwänze, Brot und sogar Müesli! Heute ist ein rennfreier Tag. Trotzdem ist das Programm klar: lange Ski fahren. Dies vermag nicht allen zu gefallen, den es gibt Ski, die wollen einfach nicht Kurven fahren?! Dagegen gibt’s andere die auch in den unglaublichsten Situationen noch die Kurve kriegen und dabei 400 Euro Skihosen zerstörenlassen. Ist übrigens nicht der einzige Abschuss in dieser Woche und wird sich noch steigern lassen. Wir testen die langen Latten den ganzen Tag und landen am späteren Nachmittag wieder im Winteregg. Hier geniessen wir die letzten 45 Sek. Sonne und die feinen Kaffee. Auch Ronnie trifft nun ein. Nach Sprudelbad und Bier werden die Ski noch gewachst. Was, das bleibt ein Geheimniss (rot/grau 50:50, 90:10...). Danach essen wir im Stägerstübli welches von unserem Profi-Restaurant-Reservierer reserviert wurde. Zum Tagesglück fehlt nur noch die Modeschau im Chalet-Erika von Simu: in welchem wunderschönen Dress wird er Morgen wohl starten, oder doch etwa mit Schwanzschnüren? Er entscheidet sich für das schöne roteJ Dann endlich Nachtruhe, Morgen geht’s abi!

Samstag, 23.1.2010 Tagwach, die Athleten schleichen aus den Federn und sind nervös. Es gelingt nicht Allen das ganze Frühstück zu essen. Die Rennski werden noch abgezogen und dann steht einer geilen Abfahrt Nichts mehr im Weg. Leuzinator ist der erste der Richtung Start geht. Danach verlässt einer nach dem anderen das Chalet-Erika, immer entsprechend seiner Startzeit. Vom Schilthorn und vom Startplatz aus kann die erste Kurve besichtigt werden, was nicht unbedingt glücklich macht: ab und zu verlassen die Rennfahrer die Piste mit oder ohne Ski. Bis am Nachmittag sind alle SC-Walhallaianer im Ziel und unverletzt! Simu hat auch in dieser Disziplin Anita Weyermann geschlagen und ist somit glücklich. Der Leuzinator hat auch in der Abfahrt die Oberhand und gewinnt somit die Kategorie Kombi und Abfahrt. Das bedeutet er darf 2 Wanderpokale mitnehmen! Im Ziel im Winteregg geniessen wir die Stimmung, das Wetter, die Getränke und die Hotdogs. Nach was wohl? Genau nach dem Sprudelbad und dem Bier wird im Edelweiss reserviert. Hier trifft dann auch endlich Onkel Tom ein. Er wollte lieber etwas arbeiten als das Rennen bestreiten, aber nächstes Jahr wird das nicht mehr akzeptiert! Danach steuern wir Richtung Sportzentrum wo die Siegerehrung und das Saufgelage mit schrecklicher Musik durchgeführt wird. Nach 2 Meter lustiger Shots und 2-3 Bierli verlassen die ersten das Schlachtfeld. Der Rest disloziert ins leere „Loch“. Hier ist die Musik wesentlich besser und ab und zu müssen wir gegen Jungs aus Mürren Töggelen. So vergeht die Zeit und ca. 03:30 sind die letzten auch wieder im Chalet-Erika. Die nette Dame, die unbedingt mitkommen wollte, liessen wir auf der Strasse zurück.

Sonntag, 24.1.2010 Dieser Morgen scheint irgendwie viiieeellll langsamer abzulaufen als andere Morgen. Es wird kein Morgenessen gekocht, nur Kaffee und selbst dieser wird nicht von allen genossen. Die ersten gehen auf die Piste und 2 bleiben noch etwas müde und so im Chalet zurück. Später gehen diese 2 auf’s Schilthorn und lassen sich fast 2 Stunden im Kreis bewegen. Nach einem Gemüsesüppli gestärkt stossen wir alle wieder zusammen und fahren noch etwas Ski. Vor dem Schiltgrathüsi geniessen wir noch die Sonne, bis wir zurück zur Chalet-Erika gehen um aufzuräumen. Leider ist die Infernowoche 2010 wieder fertig... Was uns bleibt ist z.B. der Originaltext aus dem Infernomagazin: „Das Rennen wird ausgetragen nach den natürlichen Gesetzen des Hochgebirgsskifahrens und ist deshalb über jegliche Rekordsucht erhaben. ... wer Träger des berühmten Inferno-Abzeichens ist, darf sich stolz zu den besten Skiläufern der Welt zählen. Es gilt als Ausweis über die Beherrschung des totalen Skifahrens ...“ Da fehlen mir die Worte...

*Name von der Redaktion geändert.

Ist ironisch gemeint

Und nun noch die Resultate

Langlauf

Mittwoch, 20. Januar 2010. Im Dorf Mürren.
Start um 17:00 Uhr. 3 Runden mitten durch Mürren (ca. 4km)

plan_langlauf
Rangliste
(125 klassiert in Senioren I, Bestzeit: 11:24.20
144 klassiert in der Hauptklasse, Bestzeit: 12:29.00 )

Startnr.
Rang
Kategorie
Name
Zeit
137
79.
HK
Leuzi
17:39.5
182
79.
S1
Chrigu
19:02.6
422
131.
HK
Simu
21:51.4

Riesenslalom

Donnerstag, 21. Januar 20109. Start: obere Hübel, Ziel: oberhalb Kanonenrohr.
Start um 9:15 Uhr. Wetter: schön bei ca. -3 °C

Rangliste
(119 klassiert in Senioren I, Bestzeit: 1:06.90
139 klassiert in der Hauptklasse, Bestzeit: 1:06.20 )

Startnr.
Rang
Kategorie
Name
Zeit
210
88.
HK
Leuzi
1:23.44
355
106.
HK
Simu
1:27.06
170
89.
S1
Chrigu
1:28.02

Abfahrt

(Samstag, 234.Januar 2010. Start: kleines Schilthornca. 2900m,
Ziel: Winteregg ca. 1600m. Wetter: super!

Startnr.
Klasse
Rang S1
(von 664)
Rang HK
(von 563)
Rang Total
(von 1699)
Name
Zeit
Komb.punkte
Teufel
519
HK
-
190.
379.
Leuzi
9:06.63
231.54
Silber
743
S1
308.
-
782.
Chrigu
10:24.38
340.68
Bronze
1629
HK
328.
-
841.
Simu
10:39.18
363.68
Bronze
878
S1
389.
-
902.
Steffu
10:54.76
-
Bronze
1370
S1
616.
-
1539.
Ronnie
15:23.21
-
-
1419
S1
649.
-
1636.
Hansjuck
18:01.86
-
-

Kombination

(Langlauf - Riesenslalom - Abfahrt)


Rangliste
(139 klassiert in HK, beste Punkte: 120.51    -    118 klassiert in S1, besten Punkte: 139.15 )

Rang Name Klasse LL Punkte RS Punkte AF Punkte
Total
76. Leuzi HK 329.11 203.13 268.32
800.56
91. Chrigu S1 401.99 257.09 484.27
1143.35
120. Simu HK 550.01 245.78 525.38
1321.17

Teamwertung Abfahrt

SC-Walhalla 100. (von 171 klassierten Teams)

Teamwertung Inferno Super-Kombination

SC-Walhalla 43. (von 53 klassierten Teams)

detaillierte Rangliste auf datasport

 
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